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Steuertipps

Die aktuellsten News von Steuertipps.de.
  1. § 87a des Pflegeversicherungsgesetzes bestimmt, dass die Zahlungspflicht von Pflegeheimbewohnern bzw. Zahlungspflichtigen mit dem Tag endet, "an dem der Heimbewohner aus dem Heim entlassen wird oder verstirbt". Der Bundesgerichtshof (BGH) hat nun entschieden, dass das auch dann gilt, wenn ein Pflegeheimbewohner seinen Heimplatz zum Monatsende gekündigt hat, aber in einem anderen – für ihn besser geeigneten – Heim schon zur Monatsmitte ein Platz frei wird (Az. III ZR 292/17).
  2. Die Unterbringung in einem Altersheim oder Pflegeheim ist eine teure Angelegenheit. In bestimmten Fällen können Sie die Heimkosten steuerlich als außergewöhnliche Belastungen allgemeiner Art absetzen – auch dann, wenn Sie als Kind die Heimkosten für Ihre Eltern tragen!
  3. Arbeitgeber müssen sich oft etwas einfallen lassen, um Mitarbeiter anzuwerben oder zu halten – und übernehmen dann zum Beispiel die Umzugskosten für einen neuen Mitarbeiter. Da dieser im betrieblichen Interesse geschieht, kann Vorsteuer geltend gemacht werden!
  4. Wer an Zöliakie leidet, muss sein Leben lang auf Lebensmittel verzichten, die Gluten enthalten. Das geht ins Geld, denn viele glutenfreie Produkte sind deutlich teurer als die Alternative mit Gluten. Die Mehrkosten sind nicht als außergewöhnliche Belastung absetzbar.
  5. Normalerweise geht man davon aus, dass ein Verwaltungsakt, also beispielsweise ein Steuerbescheid oder der Ablehnungsbescheid beim Kindergeld, nach drei Tagen beim Empfänger eingegangen ist. Gilt das auch dann, wenn ein privater Postdienstleister, der seinerseits wieder einen Subunternehmer dafür heranzieht, mit der Beförderung beauftragt wird?
  6. Entlastungsbetrag, kostenlose Pflegekurse und Beratung: Viele Pflegebedürftige und pflegende Angehörige wissen nicht, was ihnen zusteht.
  7. Dass die Altersarmut künftig zunehmen wird, scheint ziemlich klar. Auch, dass gegengesteuert werden muss. Gestritten wird derzeit noch über das Wie. Ein Vorschlag, den das Bundesarbeitsministerium vorgelegt hat, ist in der Regierungskoalition umstritten. Er lehnt sich eng an die Rente nach Mindestentgeltpunkten für Versicherungszeiten vor 1992 an.
  8. Geld aus einem Stipendium, mit dem der allgemeine Lebensunterhalt bestritten werden soll, mindert nicht die Werbungskosten bzw. Sonderausgaben. Das hat das FG Köln bestätigt – musste dabei jedoch eine Besonderheit beachten.
  9. Nachhilfelehrer und Nachhilfeinstitute sollen Viertklässlern den Weg aufs Gymnasium ebnen und ältere Schülerinnen und Schüler vor dem Sitzenbleiben retten. Steuerlich absetzbar ist das aber leider nur in einem einzigen Fall.
  10. Der 18. Geburtstag ist nicht nur für Ihr Kind ein wichtiges Ereignis: Für Sie als Eltern beginnt jetzt steuerlich ein neuer Abschnitt. Bisher gab es die staatliche Förderung durch Kindergeld, Freibeträge für Kinder und davon abhängige steuerrechtliche Vergünstigungen ohne besondere Voraussetzungen. Ab jetzt muss ein bestimmter Grund vorliegen, damit die Förderung weiterläuft.
  11. Die für einen Ausstellungsstand angemietete Messefläche ist kein "fiktives Anlagevermögen", sagt das FG Düsseldorf. Das überrascht eigentlich nur das Finanzamt – allen anderen dürfte das klar gewesen sein...
  12. Wenn bei einer Ausbildung die daneben ausgeübte Berufstätigkeit im Vordergrund steht, liegt eine berufsbegleitende Weiterbildung vor – mit der Folge, dass der Anspruch auf Kindergeld entfällt. Das hat der BFH entschieden.
  13. Manche privat Krankenversicherte sind glücklich mit ihrer Wahl – andere würden gerne in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aufgenommen werden. Was bislang kaum beachtet wurde: Die neue Brückenteilzeit bietet eine recht bequeme und rechtssichere Möglichkeit, um als Pflichtmitglied in die Gesetzliche zu kommen. Ein kurzer Leitfaden, wie das geht.
  14. Jeder, der in Wäldern joggt oder auch nur spazieren geht, kennt den Satz: "Der will doch nur spielen". Im Fall, über den das OLG Koblenz am 18.10.2018 zu entscheiden hatte, wandelte der Hundehalter diesen Satz schöpferisch um in "der will doch nur tänzeln".
  15. Wie weit darf das Finanzamt bei einer Ermessensentscheidung gehen? Generalpräventive Aspekte dürfen jeden falls keine Rolle spielen, entschied das FG Münster.
  16. Der BFH widerspricht der Finanzverwaltung und sagt: Hat ein Steuerpflichtiger in Knock-Out-Zertifikate investiert, die durch Erreichen der Knock-Out-Schwelle verfallen, kann er den daraus resultierenden Verlust nach der seit 1.1.2009 unverändert geltenden Rechtslage im Rahmen seiner Einkünfte aus Kapitalvermögen abziehen.
  17. Die Höhe des Elterngelds richtet sich nach dem Einkommen vor der Geburt. Dieses hängt unter anderem von der Steuerklasse ab. Was passiert, wenn diese mehrfach gewechselt wird? Das Bundessozialgericht hat die Antwort.
  18. Die Taube, der Totalschaden und die Haftung. So könnte der Fall zusammengefasst werden, über den das Amtsgericht Dortmund zu entscheiden hatte.
  19. Das Bundesumweltministerium (BMU) hat den "Entwurf eines Gesetzes zur Vermeidung von Feinstaubbelastungen am Arbeitsplatz und in Privathaushalten", kurz "Saubere Drucker Gesetz", vorgelegt. Darin wird eine Abgabe für jede gekaufte Druckerpatrone gefordert – die Sie aber umgehen können.
  20. Hier finden Sie die aktuellen Termine für die Abgabe Ihrer Steuererklärungen und für Ihre Steuervorauszahlungen.

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