Steuertipps

Die aktuellsten News von Steuertipps.de.
  1. Schauen Sie derzeit auch so viel Filme und Serien auf Netflix und Co. wie manche von uns in der Steuertipps-Redaktion? Sonst kann man derzeit leider auch gar nicht so viel machen.
  2. Ab 2021 wird die Nutzungsdauer von Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung von drei Jahren auf ein Jahr verringert. Was davon alles betroffen ist, erklärt das Bundesfinanzministerium in einem ausführlichen BMF-Schreiben.
  3. Im Gegensatz zu Alleinstehenden können Ehepaare und eingetragene Lebenspartner die Zusammenveranlagung mit Splittingtarif wählen. Wann und warum ist das günstiger?
  4. Langjährige Beitragszahlung in die gesetzliche Rentenkasse wird mit einem Zuschlag zur Grundsicherung im Alter belohnt. Dafür sorgt ein neuer Rentenfreibetrag.
  5. Im Jahr 2019 haben rund 27.000 Rentenversicherte Sonderzahlungen zum Ausgleich von Rentenabschlägen in Höhe von rund 415 Mio. € gezahlt, also im Schnitt gut 15.000,– €. Für das Jahr 2020 ist damit zu rechnen, dass rund 40.000 Versicherte insgesamt rund 600 Mio. € an Sonderzahlungen leisten, falls die Beträge ebenso hoch sind.
  6. Seit dem 1. Juli 2020 beträgt die Umsatzsteuer für Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen nur 7 statt 19 Prozent. Eigentlich sollte das nur bis zum 30. Juni 2021 gelten. Mit dem »Dritten Corona-Steuerhilfegesetz« hat der Bundestag heute die Verlängerung dieser Regelung bis Ende 2022 beschlossen. Getränke sind von der Steuersenkung allerdings weiterhin ausgenommen.
  7. 2020 gab es im Rahmen des »Corona Konjunkturpakets« einen Kinderbonus in Höhe von 300 Euro für jedes Kind, für das Anspruch auf Kindergeld bestand. Mit dem »Dritten Corona-Steuerhilfegesetz« hat der Bundestag heute einen weiteren Kinderbonus in Höhe von 150 Euro für 2021 beschlossen. Alleinerziehende werden seit 2020 durch eine Anhebung des Alleinerziehenden-Entlastungsbetrags unterstützt.
  8. Auch ein Ferienhaus kann bei ganzjähriger Nutzbarkeit eine »Wohnung« im Sinne des Grundsteuergesetzes sein. Das hat der BFH entschieden.
  9. Wenn Sie vierteljährlich Vorauszahlungen zur Einkommensteuer und zum Solidaritätszuschlag leisten, kann es beim Vorauszahlungstermin zum 10. März 2021 zur unberechtigten Festsetzung von Solidaritätszuschlag kommen – insbesondere dann, wenn für das Jahr 2019 noch keine Steuererklärung abgegeben oder 2020 kein Antrag auf Anpassung der Vorauszahlung gestellt wurde.
  10. Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland steigt bis zum 1.7.2022 in vier Stufen von derzeit 9,35 € auf 10,45 €. Seit dem 1.1.2021 gilt zunächst ein Betrag von 9,50 €.
  11. In Deutschland ist die Anzahl der Radfahrer im Zuge der Corona-Pandemie explodiert. Eine rechtskräftige Entscheidung des Sozialgerichts Leipzig vom 18.3.2020 ist deshalb aktueller denn je: Die Jobcenter und wohl auch die Arbeitsagenturen müssen Leistungsbeziehern, die einen Meldetermin beim Amt wahrnehmen und das Amt per Fahrrad aufsuchen, die angemessenen Fahrtkosten erstatten (Az. S 17 AS 405/19).
  12. Wer Lebensmittel oder zubereitete Speisen verkauft, entnimmt gelegentlich Produkte für den eigenen Bedarf. Diese Entnahme muss versteuert werden. Bei der Berechnung der steuerpflichtigen Entnahme kann auf Pauschbeträge zurückgegriffen werden.
  13. Nach der Freischaltung der Antragstellung für die Überbrückungshilfe III in der vergangenen Woche kann seit dem 16.2.2021 nun auch die »Neustarthilfe für Solo-Selbstständige« beantragt werden.
  14. Mit Briefen, die angeblich von der Rentenversicherung kommen und als »Fragebogen zur Grundrente« versandt werden, versuchen zurzeit Trickbetrüger an persönliche Daten oder die Bankverbindung von Versicherten und Rentnern zu kommen.
  15. Die Finanzministerien von Bund und Ländern haben sich auf eine steuerliche Entlastung der freiwilligen Helferinnen und Helfer in Impfzentren festgelegt. Das teilt das Finanzministerium Baden-Württemberg mit.
  16. Immer wieder werden Personen ohne pädagogische Ausbildung als Lückenbüßer an den Schulen eingestellt. Auch diese Lehrer stehen unter dem Schutz des Arbeitsrechts.
  17. Es ist Valentinstag, und bestimmt wird heute der eine oder andere Heiratsantrag gestellt. Wir erklären Ihnen, wie Sie sogar eine Hochzeitsfeier zum Steuernsparen nutzen können!
  18. Wenn die monatliche Überweisung des Arbeitgebers ausbleibt, kann das der Vorbote einer Firmenpleite sein.
  19. Weiterer Corona-bedingter Aufschub: Die Frist zur Abgabe einer Steuererklärung für 2019 durch Steuerberaterinnen und Steuerberater verschiebt sich um ein halbes Jahr.
  20. Dichter Schneefall, glatte Straßen und in Gedanken noch oder schon bei der Arbeit: Ein Unfall ist da schnell passiert. Falls Sie die Kosten nicht vom Arbeitgeber ersetzt bekommen, dürfen Sie in Ihrer Steuererklärung Werbungskosten geltend machen!

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